Warum aMMP-8 messen?

PerioSafe® HomeTest - testet Ihr orales Immunsystem

Der einfache aMMP-8-Selbsttest deckt Schwachstellen im oralen Immunsystem auf. Dadurch können Risiken für eine zusätzliche bakterielle Infektion aus der Mundhöhle rechtzeitig erkannt und so zu einem milderen Verlauf einer Infektion mit COVID-19 beigetragen werden.

Die Mundhöhle als Quelle bakterieller Infektionen

Eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus stellt eine große Herausforderung für den Körper und sein Immunsystem dar. Eine zusätzliche bakterielle Infektion belastet den Körper enorm und trägt zu einem schwereren Verlauf von COVID-19 bei. (1) Besonders die Mundhöhle ist ein Herd für pathogene Keime, die von dort in den Körper gelangen und zu schweren Komplikationen führen können.

Diese Komplikationen können zu Lungenentzündungen und Sepsis bis hin zum Tod führen. (1) Gelangen krankmachende Keime aus dem Mund in die unteren Atemwege, können sie dort schwere Infektionen verursachen, wie eine italienische Studie zeigt. (2)











Die Mundhöhle ist die Eintrittspforte für SARS-CoV-2

Forscher stellten im Februar fest, dass die Mundhöhle die wichtigste
Eintrittspforte für das Virus SARS-CoV-2 darstellt. Denn die meisten
Rezeptoren, die das Virus benötigt, um in den Körper zu gelangen, befinden sich im Mund. Dort vermehrt sich das Virus und verbreitet sich dann in weitere Körperbereiche wie etwa die Lunge oder den Darm. Deshalb bildet ein gesundes orales Immunsystem bereits die erste Hürde für das Virus. Die Autoren der Studie fordern diesbezüglich neue Präventions- und Behandlungskonzepte sowohl in der Zahnarztpraxis als auch im täglichen Leben. (4)

Experten empfehlen, den Zustand des oralen Immunsystems regelmäßig mithilfe eines geeigneten Tests zu überprüfen.

Warum sind bakterielle Infektionen bei COVID-19 so gefährlich und betreffen jeden zweiten?

Laut Weltgesundheitsorganisation leiden 20 % bis 50 % der Weltbevölkerung unter einer teils unbekannten bakteriellen Infektion im Mund. Betroffen sind bereits Menschen im Jugendalter, was möglicherweise mit der relativ hohen Zahl junger Patienten in den Krankhäusern in Zusammenhang steht. Da nahezu die Hälfte der Weltbevölkerung von einer Infektion im Mund betroffen ist, sollte jeder seine orale Mundgesundheit mit einem geeigneten Test prüfen.







Experten empfehlen aMMP-8 zur Einschätzung des Risikos


Die Mundgesundheit steht in engem Zusammenhang mit anderen systemischen Erkrankungen wie Diabetes oder chronischen Herz-Kreislauferkrankungen. (6) (7) (8) Wie Forschungsergebnisse zeigen, haben Menschen mit Diabetes generell einen erhöhten aMMP8-Wert und neigen überdurchschnittlich zu Parodontitis, weshalb sie unter anderem auch zur Risikogruppe im Zusammenhang mit COVID-19 gehören. Aus diesem Grund sollte die Prävention einer COVID-19- Erkrankung um Aspekte wie die Messung des aMMP8-Wertes und disziplinierte Mundhygiene (Mundgesundheitsspülung) erweitert werden. „Nur Defizite, die man kennt, kann man optimieren“, so Prof. Dr. Dr. Andreas Pfützner vom Diabeteszentrum in Mainz.

Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) und die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) empfehlen den
aMMP8-Test bereits seit 2015 für Menschen mit Adipositas, Diabetes und supprimiertem Immunsystem. (9) „Bakterielle orale Infektionen können für
Patienten mit einer SARS-CoV-2-Infektion ein Risiko darstellen. Der aMMP-8-Test hilft, Infektionsherde in der Mundhöhle frühzeitig zu entdecken und orale
Präventionsmaßnahmen zu ergreifen“, so Prof. Roland Frankenberger von der Universitätsklink Erlangen, Präsident der DGZMK.